Omas Apfelkuchen mit Streusel: saftiges Rezept mit einfachem Rührteig
Dieses Rezept für einen Apfelkuchen mit Streusel habe ich von meiner Oma. Unten ist ein weicher, saftiger Rührteig, darauf kommen viele Apfelstücke und zum Schluss eine Schicht knuspriger Butterstreusel. Mhm … lecker. 😊
Ich habe es mittlerweile schon so oft gebacken, dass ich es gar nicht zählen kann.
Das Rezept ist schnell zusammengerührt. Du brauchst nur ganz normale Zutaten und der Apfelkuchen mit Streuseln schmeckt am nächsten Tag fast noch besser. Genau so mag ich das. 😉


Das macht den Apfelkuchen so saftig
Für mich sind die drei Schichten das Besondere an diesem Rezept. Statt einem Mürbeteig wird dieser Apfelkuchen mit einem Rührteig gemacht.
Unten lockerer, saftiger Rührkuchen, in der Mitte fruchtige Äpfel, die vom Backen weich werden und ganz oben crunchige Streusel.
Die dürfen bei mir übrigens ruhig etwas dicker ausfallen. Schließlich sind Streusel ja nicht nur Deko. 😉
Der Kuchen wird in einer Springform gebacken und ist wirklich unkompliziert gemacht. Gerade deshalb ist das so ein Rezept, das bei mir immer wieder auf dem Tisch landet.


Diese Äpfel eignen sich für Apfelkuchen mit Streuseln
Für Apfelkuchen nehme ich am liebsten säuerliche Äpfel. Die haben im Kuchen einfach den besten Geschmack.
Gut geeignet sind zum Beispiel Boskoop, Elstar oder Braeburn.
Wir haben einen Apfelbaum im Garten – welche Sorte weiß ich nicht. Fürs Backen eignen sie sich aber allemal. Falls du so wie ich in diesem Herbst mit reichlich Äpfeln gesegnet bist, dann nimm die unbedingt und probiere dieses Rezept aus. 😊


Omas Apfelkuchen mit Streusel
Zutaten
Für den Kuchen
- 100 g Zucker
- 125 g Butter
- 3 Eier
- 1 EL Milch
- 200 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 700 g Äpfel
Für die Streusel
- 100 g Mehl
- 70 g Zucker
- ½ Päckchen Vanillezucker
- 50 g Butter
Anleitungen
- Heize den Backofen auf 170 °C Umluft vor.
- Rühre Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig.
- Gib die Eier und die Milch dazu und verrühre alles miteinander.
- Vermische das Mehl mit dem Backpulver und gib die trockenen Zutaten nach und nach zum Teig. Verrühre alles zu einem glatten Rührteig.
- Viertel die Äpfel und schneide sie in dicke Scheiben.
- Fülle den Rührteig in die Springform.
- Anschließend verteilst du die Apfelscheiben darauf. Das muss nicht ordentlich sein. 😉
- Knete Mehl, Zucker, Vanillezucker und Butter mit den Händen (oder einem Knethaken) zu Streuseln.
- Verteile die Streusel großzügig über den Äpfeln.
- Backe den Apfelkuchen auf der zweiten Schiene von unten etwa 50 Minuten in deinem Ofen.
- Zum Ende der Backzeit machst du am besten eine Stäbchenprobe. Bleibt kein feuchter Teig mehr am Stäbchen hängen, ist der Kuchen fertig.
- Lasse den Kuchen auf einem Gitter abkühlen. Und dann wünsche ich dir einen guten Appetit. 🙂
Notizen
- Für den Apfelkuchen eignen sich besonders gut leicht säuerliche Äpfel wie Boskoop, Elstar oder Braeburn.
- Schneide die Äpfel in dicke Scheiben. So bleiben sie beim Backen schön saftig.
- Der Apfelkuchen schmeckt auch am nächsten Tag noch richtig gut. Ich finde sogar, noch besser. 😉
- Du kannst den Kuchen gut einfrieren. Ich schneide ihn dafür vorher in Stücke und trenne die einzelnen Stücke mit Backpapier. So kann ich später einzelne Stücke herausnehmen.
- Für einen Blechkuchen kannst du die doppelte Menge des Rezepts verwenden.
Meine Oma hat den Apfelkuchen auch ohne Streusel gebacken
Dieses Apfelkuchen-Rezept hat meine Oma übrigens nicht immer mit Streuseln gebacken. Für mehr Abwechslung hat sie die Streusel einfach weggelassen und daraus einen ganz schlichten Apfelkuchen mit Rührteig gemacht.
Dafür gibst du zuerst die Hälfte des Rührteigs in die Springform. Darauf verteilst du die Apfelstücke und anschließend kommt der restliche Kuchenteig darüber. Streiche den Teig mit einem Messer glatt.
So schmeckt er natürlich ein bisschen anders, aber genauso saftig. Falls gerade keine Lust auf Streusel da ist – oder die Butter doch nicht mehr reicht 😉 – kannst du diese Variante also auch einmal ausprobieren.
Am nächsten Tag schmeckt der Apfelkuchen fast noch besser
Frisch gebacken schmeckt der Apfelkuchen natürlich schon richtig gut. Ich finde aber, dass er am nächsten Tag sogar noch besser ist. Dann sind die Streusel etwas weicher geworden, haben aber immer noch Biss. Mag ich einfach lieber.
Deshalb backe ich ihn auch gerne schon einen Tag vorher, wenn Besuch kommt.
Vorausgesetzt natürlich, bis dahin ist noch etwas übrig. 😉
Mein Mann hat mir vorgestern gesagt, dass er eher Team „‚“Am ersten Tag schmeckt der Kuchen am besten“ ist. Wobei ich gerade heute eine Nachricht bekommen habe: „Ist noch ein Stück Apfelkuchen da?“ 😀 Also, ihm schmeckt der Kuchen so oder so richtig richtig gut!



Tipps für einen saftigen Apfelkuchen mit Streuseln
Meine Tipps für das Rezept:
- Schneide die Äpfel nicht zu dünn. Etwas dickere Apfelscheiben bleiben beim Backen schön saftig.
- Verteile die Äpfel einfach auf dem Teig. Das muss wirklich nicht ordentlich aussehen. 😉
- Die Streusel kannst du ruhig etwas gröber lassen. Das werden dann richtig leckere Streuselstückchen.
- Mach gegen Ende der Backzeit die Stäbchenprobe. Jeder Backofen backt schließlich ein klein bisschen anders. Bei mir steht auf dem Rezept „40 Minuten“. Das muss bei meiner Oma wohl gepasst haben, aber mein Ofen braucht mindestens 50 Minuten zum Backen. 😊
Und dann: abkühlen lassen, anschneiden und am besten direkt ein Stück probieren.
Ach, noch eins: Mit einer Kugel Vanilleeis ist der Kuchen ein kleines Träumchen. 😊

Noch mehr einfache Kuchen und Rezepte mit Äpfeln
Bist du auf den Geschmack gekommen? Dann habe ich hier noch ein paar leckere Rezepte für dich.
Wenn du Streusel genauso gerne magst wie ich, probiere meinen Rhabarberkuchen mit Streuseln. Für einen einfachen Kuchen mit Rührteig und Früchten passt auch dieser saftige Sommerkuchen mit Pfirsichen richtig gut.
Und wenn nach dem Kuchen immer noch Äpfel übrig sind, kannst du daraus leckere Apfel-Blätterteig-Kränze oder das Apfel-Karamell-Zupfbrot machen.
Diesen Apfelkuchen backe ich immer wieder
Es gibt Rezepte, die probiert man einmal aus. Und dann gibt es die, die irgendwann einfach dazugehören und immer wieder gebacken werden. 🙂 Dieser Apfelkuchen mit Streusel gehört für mich ganz klar zur zweiten Sorte.
Der Rührteig ist schnell gemacht, die Äpfel müssen nicht ordentlich auf dem Kuchen liegen und die Streusel dürfen ruhig grob sein. 😉
Und wenn am nächsten Tag noch ein Stück übrig ist, umso besser. Dann schmeckt er nämlich noch saftiger.

Häufige Fragen zum Apfelkuchen mit Streuseln
Kann ich den Apfelkuchen einfrieren?
Ja, der Apfelkuchen lässt sich sehr gut einfrieren. Ich schneide ihn vorher in Stücke und trenne die einzelnen Stücke mit etwas Backpapier voneinander.
So kann ich später genau so viele Stücke herausnehmen, wie ich gerade brauche. Das finde ich besonders praktisch, wenn zwischendurch einfach mal Kuchenhunger aufkommt. 😉
Wie bewahre ich den Apfelkuchen am besten auf?
Ich bewahre den Apfelkuchen im Kühlschrank auf.
Bei uns hat er allerdings noch nie länger als drei Tage gehalten – dann war er einfach aufgegessen. Wenn ich wüsste, dass wir ihn nicht so schnell schaffen, würde ich einen Teil davon lieber direkt einfrieren.
Kann ich den Apfelkuchen auch mit Ober-/Unterhitze backen?
Ja. Statt 170 °C Umluft kannst du den Kuchen bei etwa 190 °C Ober-/Unterhitze backen.
Die Backzeit kann je nach Ofen etwas variieren. Deshalb am Ende am besten die Stäbchenprobe machen.
Kann ich aus dem Rezept auch einen Blechkuchen machen?
Ja. Für einen Apfelkuchen vom Blech kannst du einfach die doppelte Menge des Rezepts verwenden.
So bekommst du denselben saftigen Rührteig mit Äpfeln und Streuseln, nur eben in der größeren Variante fürs Blech.



