In den letzten Jahren habe ich immer einen neuen Herbstkranz für die Haustür gebunden. Dieses Jahr wollte ich einen, den ich auch im nächsten Herbst wieder aufhängen kann. 😊 Dafür habe ich Eichelhütchen, Bucheckernhülsen und Eicheln mit einem Draht auf einem fertigen Kranz aus Zweigen befestigt.

So entstand recht einfach mein immerwährender Herbstkranz. Und ein paar grünen Zweige oder Moos kann ich einfach jedes Mal frisch ergänzen.

Für deinen Herbstkranz brauchst du diese Materialien

Die Grundlage ist ein Kranz aus Zweigen mit 40 cm Durchmesser. Darauf befestigst du die aufgefädelten Naturmaterialien und die Filzschnur. Ein Teil des Rohlings bleibt sichtbar. 🙂 Ist ja auch kein Problem, wenn der Kranz auch schlicht schon so schön ist.

Material für Herbstkranz

Du benötigst:

  • einen Kranz aus Zweigen* mit etwa 40 cm Durchmesser
  • Eichelhütchen
  • leere Bucheckernhülsen
  • Eicheln
  • eine Filzschnur*
  • Draht* zum Auffädeln und Befestigen
  • ein paar grüne Zweige aus dem Garten
  • optional etwas Moos und Kastanien mit ihren stacheligen Schalen
  • einen Akkuschrauber mit einem dünnen Holzbohrer
  • eine Gartenschere und einen Seitenschneider

Herbstkranz für die Haustür binden

Diesen Herbstkranz bindest du nicht ganz klassisch aus kleinen Bündeln von Zweigen oder Blumen. Stattdessen fädelst du die Naturmaterialien auf Draht auf und befestigst die einzelnen Stränge am fertigen Zweigkranz. Die Filzschnur und die grünen Zweige legst du anschließend ebenfalls rund um den Rohling.

1. Naturmaterialien durchbohren und auffädeln

Bohre vorsichtig kleine Löcher durch die Eichelhütchen, Bucheckernhülsen und Eicheln. Ich habe die kleinen Herbststücke dabei mit den Fingern festgehalten und wirklich langsam und vorsichtig gebohrt. Bist du dir unsicher, dann benutze einen Schraubstock (z.B. vom Kastanienbohrer-Set) zum Einspannen oder eine Klemme zum Festhalten. Achte beim Durchmesser des Holzbohrers darauf, dass du später den Draht gut durch die Löcher stecken kannst.

Fädle dann jede Sorte auf ein eigenes Stück Draht. So entstehen einzelne Stränge aus Eichelhütchen, Bucheckernhülsen und Eicheln. 😊 Lass an den Drahtenden etwas Platz, damit du die Stränge später am Rohling befestigen kannst.

2. Die aufgefädelten Stränge am Zweigkranz befestigen

Lege die Stränge zunächst lose auf deinen Zweigkranz und führe sie in Kreisen um den Rohling herum. So kannst du erst einmal ausprobieren, wie dir die Anordnung gefällt.

Wenn alles passt, befestigst du die Stränge an mehreren Stellen mit Draht am Zweigkranz. Verstecke die Drahtenden möglichst zwischen den Zweigen.

aufgefädelten Eichelkappen am Zweigkranz befestigen

Achte darauf, dass dein Herbstkranz nicht zu schwer wird. Gerade die Eicheln bringen zusätzliches Gewicht mit. Du musst den Rohling deshalb nicht dicht bedecken. Die Zweige dürfen ruhig noch zu sehen sein.

3. Filzschnur und grüne Zweige ergänzen

Lege jetzt die Filzschnur ebenfalls in Kreisen um den Kranz und befestige sie an ein paar Stellen mit Draht. Sie verläuft zwischen den aufgefädelten Naturmaterialien.

Zweige im Herbstkranz einarbeiten

Stecke anschließend ein paar grüne Zweige aus dem Garten in den Rohling. Führe sie in derselben Richtung um den Kranz herum und fixiere sie bei Bedarf mit etwas Draht. Die grünen Zweige kannst du später herausnehmen und im nächsten Herbst durch frische ersetzen.

4. Den Kranz mit den Herbstschätzen dekorieren

Wenn du magst, steckst du zum Schluss noch etwas Moos in einzelne Lücken. Auch das lässt sich im nächsten Jahr schnell austauschen. 😊 Easy, fix – I like it!

Ich hatte noch ein paar Kastanien mit ihren stacheligen Schalen, die ich vorne am Kranz befestigt habe. So gefällt er mir richtig gut.

5. Kranz an der Haustür aufhängen

Hänge den fertigen Kranz mit einem schönen Band an deiner Haustür auf. Ich habe hierfür gleich das Filzband genommen, mit dem ich auch schon den Kranz dekoriert hatte.

Im nächsten Herbst frischst du deinen Kranz einfach auf

Die grünen Zweige kannst du nach der Saison herausnehmen. Bewahre den Herbstkranz anschließend an einem trockenen Ort auf.

Falls er von draußen noch etwas feucht ist, wenn du ihn abnimmst, dann lasse den Kranz unbedingt gut trocknen, bevor du ihn verstaust.

Im nächsten Herbst schaust du, ob die Naturmaterialien noch schön aussehen und alle Stränge festsitzen. Dann steckst du frische Zweige und bei Bedarf etwas neues Moos hinein. So kannst du die Grundlage wiederverwenden, ohne den ganzen Herbstkranz neu zu gestalten. 😊

Kranz aus Naturmaterialien im Herbst binden

Mein Herbstkranz für die Haustür darf nächstes Jahr wieder dort hängen

Ich mache gerne neue Herbstdeko, aber dieses Mal wollte ich nicht wieder ganz von vorne anfangen. Mit den Eichelhütchen, Bucheckernhülsen und der Filzschnur gefällt mir der Kranz richtig gut. Jetzt bin ich gespannt, wie er im nächsten Herbst aussieht.

Weitere Herbstkranz-Ideen findest du in meinem Artikel „Herbstkranz selber machen: 7 einfache DIY-Ideen“. Dort zeige ich dir auch meine Kränze aus Gräsern, Trockenblumen und Kastanien.

Herbstkranz selber machen: einfache Ideen mit Naturmaterialien

Passende Herbstdeko-Idee

Wenn der Herbstkranz an der Haustür hängt, dürfen bei mir auch die Fenster ein bisschen Herbst abbekommen. Herbstliche Fensterbilder mit Kreidemarkern passen schön zu der Deko aus Naturmaterialien. Gerade auf dem Glas kommen die feinen weißen Linien richtig gut zur Geltung. 😊

Mit meinen Vorlagen für Herbst-Fensterbilder kannst du die Motive einfach nachzeichnen. Dafür befestigst du deine ausgedruckte Vorlage hinter der Scheibe und fährst die Linien mit einem Kreidemarker nach. Du musst also nicht freihändig zeichnen können.

Hier findest du meine Vorlagen für Herbst-Fensterbilder mit Kreidemarkern.

Bis bald, Svenni

Häufige Fragen zum Herbstkranz für die Haustür

Kann der Herbstkranz draußen hängen?

Ja, am besten hängt er an einer geschützten Haustür, etwa unter einem Vordach. Dauerhaften Regen und viel Feuchtigkeit solltest du vermeiden, damit die Naturmaterialien schön bleiben und du den Kranz später wiederverwenden kannst.

Wie befestige ich den Herbstkranz an der Haustür?

Du kannst einen Türkranzhaken oder ein stabiles Band und eine kleine Schraube oben auf der Tür verwenden. Befestige das Band direkt am Zweigrohling und achte darauf, dass die Aufhängung das Gewicht des fertigen Kranzes trägt. Noch ein Tipp für eine „unsichtbare“ Befestigung. Mache das Band etwas länger, lege es über die Tür und hänge von der Innenseite einen Kranz mit einem ähnlichen Gewicht auf. So rutscht nichts und die Tür wird auch nicht beschädigt. Praktisch, gell? 😉

Wie verhindere ich, dass die Eichelhütchen beim Bohren brechen?

Bohre mit einem dünnen Holzbohrer, wenig Druck und niedriger Drehzahl. Fixiere die Hütchen sicher. Probiere es zunächst an einem einzelnen Hütchen aus. Sehr dünne oder bereits eingerissene Exemplare sortierst du besser aus.

Was kann ich statt der Filzschnur verwenden?

Eine dickere Wollkordel oder eine Juteschnur passt ebenfalls zu den Naturmaterialien. Mit Jute bleibt der Kranz ganz in Naturtönen. Eine farbige Wollkordel setzt dagegen einen kleinen Akzent. Suche dir einfach aus, was zu deiner Haustür und deiner Herbstdeko passt.

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Über Svenni_liebt

Ich bin Svenja – kreative Mama, DIY-Enthusiastin, Fotografin und Gründerin von svenniliebt.de. Schon als Kind habe ich in der Werkstatt meines Opas gehämmert und gebaut. Kreativität war für mich nie nur Deko, sondern immer ein Lebensgefühl. Heute teile ich hier über 100 DIY-Anleitungen, Wohnideen, Rezepte und liebevoll gestaltete Printables. Vom selbst gebauten Kaufladen über das Tonie-Regal als Riesenrad bis zu Kreidemarker-Fensterbildern, die im Advent viele Küchenfenster schmücken – meine Projekte sollen machbar sein. Mit wenig Zeit. Wenig Material. Und ohne Perfektionsdruck. Ich schreibe für dich, damit du nicht nur Ideen speicherst – sondern loslegst. Schön, dass du hier bist. Wirklich. :) Mehr über mich erfährst du hier!

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