Dieses Jahr kann ich von Apfelrezepten einfach nicht genug bekommen. 😀 Und dieser einfache Schoko-Apfelkuchen mit säuerlichen Äpfeln und süßer Schokolade ist so wunderbar saftig und trotzdem luftig geworden, dass er ratzfatz verputzt war. Ich konnte mich selbst kaum bremsen. Hihi … 😉

Einfacher und saftiger Schoko Apfelkuchen

Der Apfelkuchen besteht aus einem einfachen Rührteig mit Backkakao und etwas geschmolzener Zartbitterschokolade. Wenn du Naturjoghurt in den Teig gibst, dann bleibt der Kuchen locker. Er wird nicht so schwer wie ein Brownie und ist trotzdem richtig himmlisch schokoladig. 😊

Die Apfelstücke werden nur oben auf den Teig gelegt. Beim Backen sinken sie von selbst ein Stück ein und werden weich.

Schoko Apfelkuchen auf Tortenplatte

Diese Zutaten machen den Schoko-Apfelkuchen besonders lecker

Für einen Apfelkuchen nehme ich am liebsten leicht säuerliche Sorten. Sie bringen etwas Frische zur süßen Schokolade. Boskoop oder Elstar passen zum Beispiel gut. Du brauchst drei mittelgroße Äpfel für eine Springform mit 26 cm Durchmesser.

Der Schokogeschmack kommt aus Backkakao und geschmolzener Zartbitterschokolade. Wenn du magst, streust du vor dem Backen noch Mandelblättchen über den Kuchen. Die genauen Mengen findest du gleich in der Rezeptkarte.

Schoko-Apfelkuchen backen

Schoko Apfelkuchen: saftig, luftig und einfach gemacht

Schoko-Apfelkuchen mit Rührteig

Dieser Schoko-Apfelkuchen mit lockerem Rührteig, himmlischer Zartbitterschokolade und saftigen Apfelstücken schmeckt einfach wunderbar schokoladig. Ist dabei aber leicht und unkompliziert zu backen. 🙂
Vorbereitungszeit 20 Minuten
backen Zubereitungszeit 50 Minuten
koch Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Portionen 12 Stücke

Zutaten  

  • 3 mittelgroße Äpfel
  • 125 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 180 g Mehl
  • 30 g Backkakao
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Naturjoghurt
  • 50 ml Milch
  • 50 g Zartbitterschokolade
  • optional: 2–3 EL Mandelblättchen

Anleitungen 

  • Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette die Springform ein und lege den Boden mit Backpapier aus.
  • Schlage Butter, Zucker und Vanillezucker etwa 3–4 Minuten cremig.
  • Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes Ei etwa 30 Sekunden unter.
  • Vermische Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz. Rühre die Mischung abwechselnd mit dem Naturjoghurt und der Milch kurz unter den Teig.
  • Schmelze die Zartbitterschokolade und lass sie etwas abkühlen. Rühre sie anschließend kurz unter den Teig.
  • Fülle den Teig in die Springform und streiche ihn glatt.
  • Schäle und halbiere die Äpfel. Entferne das Kerngehäuse und schneide die gewölbte Seite jeder Hälfte mehrmals ein.
  • Verteile die Apfelhälften mit der gewölbten Seite nach oben auf dem Teig. Drücke sie nicht hinein. Sie sinken beim Backen von selbst etwas ein. Streue nach Wunsch Mandelblättchen darüber.
    Apfelstücke auf Kuchen verteilen
  • Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 45–55 Minuten. Mach die Stäbchenprobe, damit er durchgebacken, aber nicht trocken ist.
    Schoko Apfelkuchen aus dem Ofen
Suchbegriff Kuchen
Schoko Apfelkuchenstücke aus der Springform

Ein paar Tipps für den Schoko-Apfelkuchen

Nimm weiche Butter. So lässt sie sich mit dem Zucker schön cremig schlagen. Das lohnt sich für einen lockeren Rührteig.

Rühre das Mehl nur kurz unter. Sobald sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat, kannst du aufhören. Die geschmolzene Schokolade kommt erst zum Schluss dazu.

Mach die Stäbchenprobe neben einem Apfelstück. Dort erkennst du besser, ob noch roher Teig am Stäbchen klebt. Schau lieber schon nach 44 Minuten nach, denn jeder Backofen backt ein bisschen anders. 😊

Für etwas Glanz kannst du die Äpfel bestreichen. Erwärme etwa 2 EL Aprikosenmarmelade und streiche sie dünn auf die noch warmen Apfelviertel. Das ist nur eine Idee, der Kuchen schmeckt auch ohne. 😉

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Diesen Schoko Apfelkuchen backe ich bestimmt wieder

Für mich gehört er zu den besten Apfelkuchen, die ich dieses Jahr gebacken habe. Beim nächsten Mal probiere ich vielleicht aus, ganze Äpfel in den Teig zu setzen. Mal sehen, ob er dadurch noch apfeliger wird. 😉

Schreib mir doch gerne, wie der Kuchen dir geschmeckt hat. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Bis bald, Svenni

Häufige Fragen zum Schoko Apfelkuchen

Kann ich den Schoko Apfelkuchen einfrieren?

Ja, du kannst den abgekühlten Kuchen stückweise und gut verpackt einfrieren. Lass die Kuchenstücke zum Essen bei Raumtemperatur auftauen. Die Äpfel können danach etwas weicher sein.

Wie bewahre ich den Kuchen auf?

Lass ihn vollständig auskühlen und decke ihn anschließend gut ab, damit die Schnittflächen nicht austrocknen. Wenn du ihn länger aufheben möchtest, stelle ihn in den Kühlschrank.

Kann ich den Naturjoghurt ersetzen?

Ja. Du kannst statt 100 g Naturjoghurt auch 100 g Schmand für den Teig verwenden.

Kann ich eine kleinere Springform verwenden?

Das Rezept ist für eine 26-cm-Springform gedacht. In einer kleineren Form wird der Kuchen höher und braucht voraussichtlich länger im Ofen. Verlass dich dann auf die Stäbchenprobe statt auf die angegebene Backzeit.

Kann ich die Mandelblättchen weglassen oder ersetzen?

Ja, klar. Die Mandelblättchen kommen vor dem Backen auf den Kuchen. Alternativ sind gehobelte Haselnüsse auch sehr lecker. Aber auch ohne Nüsse schmeckt der Kuchen richtig gut. 🙂

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Über Svenni_liebt

Ich bin Svenja – kreative Mama, DIY-Enthusiastin, Fotografin und Gründerin von svenniliebt.de. Schon als Kind habe ich in der Werkstatt meines Opas gehämmert und gebaut. Kreativität war für mich nie nur Deko, sondern immer ein Lebensgefühl. Heute teile ich hier über 100 DIY-Anleitungen, Wohnideen, Rezepte und liebevoll gestaltete Printables. Vom selbst gebauten Kaufladen über das Tonie-Regal als Riesenrad bis zu Kreidemarker-Fensterbildern, die im Advent viele Küchenfenster schmücken – meine Projekte sollen machbar sein. Mit wenig Zeit. Wenig Material. Und ohne Perfektionsdruck. Ich schreibe für dich, damit du nicht nur Ideen speicherst – sondern loslegst. Schön, dass du hier bist. Wirklich. :) Mehr über mich erfährst du hier!

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